Wechsel Startbild

Um die Neugier der Betrachterinnen und Betrachter dieser Website wach zu halten, wechseln wir alle drei Monate das Startbild. Hier unter News erzählt der Autor kleine Geschichten zu diesen Bildern.

Zum Kabinett

Im Kabinett erscheinen in loser Abfolge Zusammen-/ oder Gegenüberstellungen von Werken des Autors. Dort begegnen sich Arbeiten aus unterschiedlichen Werkgruppen. Sie treten miteinander wie mit dem Betrachter in einen Dialog.

 

Fotografie der Gegenwart am Jurasüdfuss

Gruppenausstellung im Historischen Museum Olten
18. Novemeber 2011 - 15. April 2012

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Zum Bild 'Streifungen' 1992 (Oktober - Dezember 2011):

Eine kleine Strasse in Fribourg. Eine Kurve. Faszination und Irritation. Streifen. Streifungen.

 

weiß blau – Über die Zeit
Sonntag, 16. Oktober 2011, 15.30 Uhr, Bayerisches Fernsehen

Kabinett 2

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Reflektion von Bildnissen Frauen mit Stillleben

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Arbeiten und?

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Wolkenstimmungen

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Schutzengel

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Zum Bild 'Traumsequenzl' 2002 (Juli bis September 2011):

Spazieren gehen, träumen und Tagträume: schauen, beobachten. Ich tauche in Welten ein oder werde in sie hineingezogen. Ich sehe etwas. Etwas, das nicht der Realität entspricht. Der gestaltende Moment. Ich spüre, daraus musst Du was machen! Vergessen die Welt um mich herum, versuche nur festzuhalten, was ich in meinen Träumen sehe. Bin am Wasser, wo kein Wasser ist. Alles noch feucht, das Wasser weg. Das Wasser ist weg? Es hat diese Landschaft gestaltet, Spuren gebildet.

Diese Strukturgebung: sie hat was in mir hinterlassen von Etwas, was nicht mehr ist und dennoch ganz real bleibt.

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Verlängerung der Ausstellung bis 8. Juli

 

Kabinett 1

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Die Reflektion der Aufreihungen

Neu aufgeschaltet:

Unter Und wurde mittlerweile die themenspezifische Bildgruppe 'Trudis' vervollständigt.

Neu aufgeschaltet wurden themenspezifische Bildgruppen aus den 50er-Jahren (unter demselben Navigationstitel):

  • Bahnhof Solothurn
  • Mostwirtschaft
  • Brocante
  • Freizeit
  • unterwegs
  • Aktivitäten und
  • Müstair

Gestartet wurde auch mit der Aufschaltung der beiden Langzeitprojekte 'Henry' und 'Christoph'. In den kommenden Wochen und Monaten werden diese beiden Bildgruppen vervollständigt werden.

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Zum Bild 'ohne Titel' 1956 (April bis Juni 2011):

Mein Lehrmeister trat mit der Frage an mich heran, ob ich nicht bei einem schweizweiten Wettbewerb für Berufsfotografen zum Thema Wasser mitmachen wolle.

Hm, schon im dritten Lehrjahr: ich überlegte nicht lange. Das traute ich mir zu! Tage-, wochenlang streifte ich umher und suchte alle 'Wasserstellen' Solothurns ab. Nichts. Doch eines Tages - ich war auf dem Heimweg von der Einsiedelei - regnete es. Zum Schutz der Kamera hatte ich auch immer einen Regenschirm dabei. Pudelnass kam ich zuhause an, stellte draussen vor der Tür meinen Schirm ab und begann die Schuhe auszuziehen. Und da sah ichs plötzlich und wusste: das ist es! Die landschaftsbildende Spiegelfläche des herunterrinnenden Wassers, die zum Träumen einlädt.

Als einziger Lehrling unter all den Berufsfotografen gewann ich den ersten Preis, sogar der Solothurner Regierungsrat gratulierte.

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Zum Bild 'Säulimärit' 1954 (Januar bis März 2011):

„Während meiner Ausbildung besuchte ich die Gewerbeschule in Bern. Dort erhielten wir Lehrlinge den Auftrag, zum Thema ‚Märit’ ein paar Bilder zu liefern. Das berichtete ich natürlich sofort meinem Lehrmeister. Er gab mir auch frei, damit ich den Auftrag für die Gewerbeschule erledigen konnte. Allerdings mit der Bedingung, dass ich in einer Stunde zurück bin. Klar sagte ich ja. Voll Enthusiasmus machte ich mich also auf meinen Weg: fotografierte, fotografierte...

... und vergass die Zeit. Ich kam eine halbe Stunde zu spät zurück und musste mir eine ordentliche Standpauke anhören. Das ginge so überhaupt nicht und jetzt würde er mich rausschmeissen (was er zum Glück dann doch nicht gemacht hat)!

Das ist immer wieder die Geschichte, die mir zum Bild ‚Säulimärit’ einfällt.

Und schon fällt mir eine weitere, andere Geschichte zu meinem Lehrmeister ein. Er gab mir eine Kopie mit dem Auftrag, alle Flecken, die da nicht hineingehörten, mit einem feinen Pinsel zu retuschieren. Das war ein Grossauftrag! So viele weisse Flecken: sicher hunderte! Also übte ich mich im Ausflecken. Alle weisse Flecken waren danach weg und ich wusste: meine Arbeit habe ich super gemacht! Und dann? Mein Lehrmeister staunte nur und lachte: ich hatte alle weissen Punkte auf dem Bild perfekt ausgefleckt! Nachdem er doch so sorgsam in die Schneelocken reingeblitzt hatte, um dem Hochzeitspaar im Hintergrund ein besonderes Ambiente zu geben... „

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Zum Bild 'LichtSuchend' 1981 (September bis Dezember 2010):

Von Natur aus bin ich ein Sonnenanbeter und reagiere sehr stark auf Licht. Licht ist immer auch Wärme für mich.

Sonntagmorgen: im Zimmer stand ein grosser, weisser Topf mit einem Farn drin. Dessen Blätter wirkten auf meinem Gesicht wie eine Jalousie. Ich spürte die Kälte da, wo Schatten war und die Wärme im Licht. Mit einem langen Drahtauslöser in der Hand suchte ich dieses Licht-/Schattenspiel auf meinem Gesicht - mit geschlossenen Augen - zu erspüren. Ich fühlte mich wie eingebettet. Innerlich sah ich das Portrait vor mir, das ich von mir machen wollte. Und plötzlich passten Aussen und Innen zusammen.

 

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Dämmerung und Dunkelheit

Die Fotogalerie in Wasserburg freut sich, am 14. März um 16.00 Uhr die Ausstellung „Fast Nacht“ zu eröffnen. Im Zentrum der Gruppenpräsentation stehen Arbeiten von Fotografen, die sich mit Dämmerung und Dunkelheit auseinandersetzen:

R. Beer,  K. de Riese, D. Hinrichs, J. Hinrichs, H. Jaeggi, Th. Lüttge, G. Mangold, S. Moses, T. Schneiders, K. Schneider-Henn, Umbo, H. Zemann und V. Zemann.

Der Übergang vom Tag zur Nacht, die Magie einer spärlichen natürlichen oder künstlichen Beleuchtung in der Finsternis:  Die Darstellung dieser besonderen Lichtsituation hat nicht nur die Fotokünstler  immer wieder herausgefordert. Denn dieses Sujet beinhaltet,  wie kaum ein anderes,  Ambivalenzen und Kontraste wie Hell oder Dunkel, Wachen oder Schlaf, Geborgenheit oder Angst, Hingabe oder Verweigerung, Leben oder Tod.

In faszinierend unterschiedlichen nächtlichen Bildern  gelingt es hier den beteiligten Fotokünstlern, gegensätzliche Elemente aufzuzeigen – und im Schwarz-Weiß zu vereinen. „Fast Nacht“ läuft bis zum 02. Mai und ist samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Für Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:  galerie@fotogalerie-ksh.de